Historie

Historie

DIE URAHNEN

Die HENOSA Tea Company wurde im Frühjahr 1964 von Oskar Hans Boeck gegründet. Die Boecks stammen aus einer langen Reihe von Händlern und Abenteurer. Bereits im Jahre 1844 gründete sein Groß-, Groß-, Großvater, Richard Boeck, den ersten Großhandels- und Viehzuchtverband in Süd-Deutschland. Mit dem einst berühmten Kaufmann Boeck, welcher Büros von Argentinien bis Neuseeland unterhielt, durchliefen unsere Vorfahren den Globus, mit Restaurants und als Lebensmittelhändler. Leider ist die alte Gesellschaft schon lange weg, aber der Handel rund um den Globus blieb im Blut der Boecks. Es wird sogar gemunkelt, das der berüchtigte Botaniker Robert Fortune, der den Tee Busch aus China geholt hatte, um das Tee-Monopol der Chinesen zu brechen, im Auftrag eines Boecks gehandelt hatte.

DER ANFANG

Anfang der siebziger Jahre gab es im Grunde in Deutschland noch keinen richtigen Markt für Tee und Oskar Boeck entschloss sich dazu, genau das zu ändern. Er glaubte fest daran, dass Tee alle Menschen begeistern wird, wenn sie nur den entsprechend einfachen Zugang zu ihm erhalten würden. 1971 gründete er also neben seinem Tee-Großhandel ein Versandhaus für Tee-Spezialitäten und machte sich mit „Böck-Tee“ einen großen Namen in Apotheken.

DER SCHMETTERLING

Der Schmetterling hat bei HENOSA schon immer einen ganz besonderen Stellenwert und findet sich von Anfang an immer wieder in Marken, Logos oder Produktverpackungen wieder. 

Das hat natürlich einen Grund:
Als Oskar Boeck 1968 zum ersten Mal Indien bereiste, war er unter anderen auf den Teeplantagen von Munnar unterwegs. Es war sehr früh morgens und der Nebel lag noch überall auf den Feldern. Oskar Boeck lief zwischen den engen Reihen der Teesträucher entlang und träumte von seiner Teewelt. Plötzlich kreuzte ein riesiger Admirals-Schmetterling seinen Weg und begleitete ihn ein Stück. Nach ein paar Metern flog der Schmetterling an ihm vorbei und setzte sich in einem Sturzflug 3 Meter vor die Füße von Oskar Böck. Natürlich folgte sein Blick dem Schmetterling und er traute seinen Augen nicht. Kurz hinter dem Admiral versteckte sich eine Kettenviper (die Kettenviper gehört zu den 4 giftigsten Schlangen in Indien). Oskar Boeck ist sich bis heute sicher, dass er diesen Fußmarsch, ohne den Schmetterling, nicht überlebt hätte und unweigerlich in den tödlichen Biss der Schlange gelaufen wäre. Seid diesem Tag hat der Schmetterling einen besonderen Stellenwert bei HENOSA.

DIE NEUHEIT

Bereits nach 5 Jahren war HENOSA zu einer beachtlichen Größe angewachsen und Oskar Boeck belieferte bereits ganz Deutschland mit klassischen und aromatisierten Schwarztee-Spezialitäten. HENOSA war einer der wenigen Hersteller, die bereits damals schon mit Früchten experimentierten und den Schwarztee damit versetzten. So war es wohl mehr ein Zufall, dass Oskar Boeck einem schwarzen Tee zu viel Frucht beisetzte und Ihm die Idee kam, den eigentlichen Tee ganz weg zu lassen. Die Geburtstunde des Früchtetees hatte geschlagen! Von nun an überströmte eine neue Teegeneration das Land und den ganzen Globus.

DAS WACHSTUM

Lange und stetige Reisen rund um den Globus waren damals nötig um eine hohe qualitative Versorgung an Tees zu gewährleisten. Nur, wer viel auf Reisen ist, entdeckt natürlich auch viel und so dauerte es nicht lange, bis Oskar Boeck auch die ersten Gewürze und Kräuter für HENOSA importierte. Nach und nach wuchs das Sortiment und es kamen nun auch zahlreiche Feinkostartikel hinzu. Jedoch ständig darauf bedacht, nicht einfach nur das Sortiment zu erhöhen, sondern den Geschmack, die Erlebnisse und Eindrücke von heraus ragenden Produkten mit Interessierten teilen zu wollen.

NEUE GENERATION

Mit Abschluss des Studiums der Betriebswirtschaft kam der Sohn, Henry Boeck, 2001 in das Unternehmen. Da er mit Tee aufgewachsen ist und seinen Vater auf zahlreichen Reisen begleitet hatte, war der Einstieg nicht schwer und sein Wissen über Tee, Gewürze und Kräuter sollte in den kommenden Jahren noch um ein Vielfaches wachsen. So zählt Henry Boeck indessen sicherlich zu den besten Tee-Experten in Europa und gibt als Teesommelier sein Fachwissen gerne als Privat-Dozent und auf weltweiten Schulungen weiter.

BESTÄNDIGKEIT

Damals wie heute gelten die selben Grundsätze. Erfahrene- zuverlässige Mitarbeiter, weltweite Kontakte zu vertrauenswürdigen, langjährigen Partnern an den Quellen, den Ursprüngen aller Delikatessen und zufriedene, sowie konstruktiv-kritische Stammkunden gewährleisten den Fortbestand einer Idee, die 1970 ihren Anfang nahm und sich durchsetzte. Die dem Gründer eigene Partnerschaftlichkeit lebt dabei bis heute weiter.